BAB A7 Elbtunnel Diese Seite drucken! Diese Seite weiterempfehlen!
Hochdruckwasserstrahlen

Information


Bauherr:
Freie und Hansestadt Hamburg Baubehörde Tiefbauamt Autobahn- und Tunnelbetrieb

Bauzeit:
Oktober 2000
November 2000

Sanierungsvolumen:
1,1 km Baufeldlänge

  pic_elbtunnel.jpg
 
Teilinstandsetzung des Stahlbetonsockels in der Mittelröhre
 

Der Elbtunnel im Zuge der BAB A7 wurde in den Jahren 1968 bis 1975 erbaut. Er besteht 3 zweispurigen Verkehrsröhren. Durch Tausalz sind Teile des Sockels in der Schildvortriebsstrecke der Mittelröhre soweit zerstört, dass rostende Bewehrung zu großflächigen Betonabplatzungen geführt hat. Der beschädigte Beton wurde mit Höchstdruckwsserstrahlen in Teilbereichen bis auf eine Tiefe von 18 cm entfernt.

Um ein Heruntersacken der Fliesentafeln (2,50x 4,00 m) zu verhindern, wurden Hilfsunterstützungskonstruktionen untergebaut und mit Verbundankern gesichert. Anschließend wurden die korrodierten und zum Teil nicht mehr vorhandenen Bewehrungsstähle erneuert. Diese wurden durch Verbundanker im noch gesunden Beton befestigt.

Die Schadestellen wurden nach der neuen Tunnelverordnung mit einem Spritzbeton verfüllt und entsprechend nachbehandelt. Sämtliche Arbeiten wurden in den Nachstunden von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr unter Vollsperrung ausgeführt, um eine Behinderung des Berufs-, Pendel- als auch Transsitverkehres so gering wie möglich zu halten.

 
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